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Ich setze diese Arbeit ziemlich lange fort und steigere meine Ansprüche je nach den erzielten Fortschritten. Ich will damit sagen, dass ich mich anfangs schon zufrieden stelle, wenn das Pferd zwei oder drei Tritte seitwärts gemacht hat. Aber sobald es ihm leichter wird, fordere ich immer dann, wenn wir uns der Wand nähern, derart mehr vom Pferde, dass es fünf oder sechs Tritte seitwärts machen kann. Später beginne ich das Seitwärtstreten schon in der Mitte der Bahn, so dass ich zwölf bis fünfzehn Tritte machen kann. Schliesslich gehe ich zur Arbeit des „Schulterherein“ über.[1] [Das Schulterherein (épaule en dedans) des Verfassers entspricht dem jetzt allgemein üblichen „Renvers“. Das wirkliche von Guérinière eingeführte Schulterherein und das Konterschulterherein ritt Fillis überhaupt nicht, macht es deshalb in vorliegendem Werk auch nicht zum Gegenstand der Besprechung.
Mit „Schulter an die Wand“ (épaule au mur) oder Schulter heraus ist stets unser „Travers“ gemeint.
Um Irrtümer zu vermeiden, werden hinfort immer die Bezeichnungen Renvers und Travers gebraucht werden. Der Übersetzer.]
durch dessen mangelhafte Einwirkung auch eine entsprechende unzulängliche Tätigkeit des äusseren Schenkels obendrein noch bedingt ist.
Travers reite ich erst, wenn das Pferd in der Dressur weiter vorgeschritten ist. Neigt doch das Pferd gar zu leicht dazu, die Mauer als Richtschnur zu nehmen, anstatt ausschliesslich den Hilfen des Reiters zu folgen.
Ich bin ein Feind der fortwährenden Arbeit an der Wand. Wenn das Pferd geradeaus geht und sich lediglich darauf beschränkt, der Wand zu folgen, in welcher Gangart es auch sei, so lässt es sich von derselben viel mehr als von den Hilfen des Reiters leiten. Es sucht hieran von selbst eine ↩︎