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schreitet beim Anlegen der Schenkel ganz frei vorwärts, macht sowohl die direkten, als auch die seitlichen Biegungen des Maules richtig, bleibt gut in der Hand, folgt jedem Schenkeldruck sofort, vollführt mit Leichtigkeit die Wendungen auf der Vor- und Hinterhand und geht schliesslich im Vorwärtsschreiten auf alle Direktionsveränderungen willig ein.

Nicht zu vergessen, dass ich während der ganzen Zeit, in welcher ich mein Pferd den verschiedenartigsten Durchlässigkeitsübungen bei der Arbeit zu Fuss unterworfen habe, abwechselnd nebenher immer dieselbe Arbeit zu Pferde habe tun lassen, dabei aber in den Gesamtwirkungen nur darnach trachtend, dass die zu Fuss erzielten Resultate befestigt und verbessert wurden.

Was die Arbeit der Biegungen und des Indiehandstellens, zu Pferde natürlich, anbelangt, so muss ich zu bedenken geben, dass es leichter ist, den Schwung zu benutzen, als ihn herzustellen. Ich verstehe darunter, dass ich zweierlei zu tun habe, wenn ich im Schritt bin:

  1. Mir den Schwung mit den Schenkeln zu verschaffen und dann erst

  2. das Pferd in die direkte oder seitliche Biegung hineinzutreiben.

Befinde ich mich hingegen am Schluss eines Trabes oder Galopps, so bin ich ja in vollem Schwunge und es bedarf nur eines leichten Zügelanzuges mit den Fingern, um das Pferd sowohl in direkter als auch in seitlicher Biegung in die Hand zu stellen; die Schenkel müssen dabei gut heran liegen bleiben. Hierbei ist die Gefahr des Verkriechens hinter den Zügel gleich Null, und deshalb ist dies der günstigste Augenblick,

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