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so sind sie leicht davon abzuhalten, wenn man den Schenkel an derjenigen Seite etwas stärker wirken lässt, nach welcher die Kruppe ausfallen will.

Wenn ich sage, dass ich mich des einen oder des anderen Zügels oder Schenkels bediene, so will ich damit nur ausdrücken, dass der Zügel oder Schenkel dort stärker wirken soll, wo ich vermehrte Tätigkeit erzielen will. Bei all und jeder Arbeit sollen die Zügel nur leicht anstehen, ebenso wie die Schenkel immer leicht anliegen müssen. Hände und Schenkel müssen sich ununterbrochen gegenseitig unterstützen.

Es ist gewiss, dass ein Pferd auch ohne Anwendung der diagonalen Hilfen zurücktreten kann, und dass ein Reiter, welcher meine soeben entwickelten Grundsätze nicht befolgt, ein Pferd dazu zwingen kann; aber niemals wird er dann dahin gelangen, sein Pferd in der Hand und dessen Kopf so hoch zu haben, als ginge es vorwärts; niemals würden die Hinterbeine sich dabei ebenso hoch von der Erde erheben, wie die Vorderbeine, und vor allem, die Hinterbeine würden über die vom Sitzbein gefällte Senkrechte nicht hinaustreten. Wenn diese Bedingung nicht erfüllt wird, so haben wir eben das Zurückkriechen hinter den Zügel. Man halte sich also wohl davon überzeugt, dass bei den Rückwärtsbewegungen alle diese Vorschriften unerlässlich sind!

XV. Das Beizäumen, das Indiehandstellen und die Versammlung. Der Reitertakt.

Bevor ich weiter gehe, will ich die bisher erzielten Resultate noch einmal kurz zusammenfassen. Das Pferd

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