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Vorderbeine untätig auf der Stelle, so wäre das ein grosser Fehler.
Blieben bei der Pirouette auf der Hinterhand die Hinterbeine still auf der Stelle stehen, so wäre das ein ebenso grosser Fehler. Und lässt man das Pferd vorwärts gehen, so haben wir überhaupt keine Pirouette mehr.
Jede Bewegung, welche zu Anfang der Dressur irgend einen Körperteil des Pferdes in Untätigkeit liesse, wäre fehlerhaft; denn das vor allem zu erreichende, grosse Ziel ist, dass das Pferd als Ganzes sich uns hingibt. Anstatt Pirouetten ist es vorzuziehen, Volten auf zwei Hufschlägen zu reiten. Dabei kann man das Pferd immer vorwärts in die Hand treiben; weiss man doch, dass die Volte auf zwei Hufschlägen nichts anderes ist als eine Pirouette auf grossem Zirkel.
Bei der Wendung der Hinterhand um die Vorhand sind es die Hinterbeine, welche den grossen Kreis beschreiben; macht das Pferd wider den Willen des Reiters den Zirkel dabei zu gross, so kriecht es zurück. Bei der Wendung der Vorhand um die Hinterhand sind es die Vorderbeine, welche den grossen Kreis beschreiben, und macht dabei das Pferd den Zirkel zu klein, so ist es ebenfalls zurückgekrochen. Um diesen Fehler zu vermeiden, nehme man das Pferd zwischen beide Schenkel, verlange nur Gesamtbewegungen von ihm und treibe es immer vorwärts.
XIII. Der Schultritt.
Sobald das Pferd im Schritt gut in die Hand gestellt ist, kann man ihm den Schultritt lehren. Das