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strengung erfordert, sich einer solchen, welche mehr Kraft erheischt, zu entziehen versuchen. Die kleinen Ränke des Pferdes sind endlos; Sache des Reiters ist es, ihnen durch den Einfluss des Taktes, der Kunst und der Energie entgegenzuwirken.
VII. Der Schritt.
Es ist durchaus notwendig, dass das Pferd einen guten, geräumigen, regelmässigen und freien Schritt hat. Man erreicht ihn, wenn man dem Kopfe und Halse völlige Freiheit lässt. Ist das Pferd träge oder schlaff, muss man es durch Anlegen der Schenkel antreiben; ist es hitzig, ungeduldig oder unruhig, so muss man es streicheln und ihm gut zureden.
Jede Zackelei des Pferdes unterdrücke man sofort; es dürfen keinerlei verworrene Begriffe darüber aufkommen, was Schritt und was kleiner Trab ist. Diese beiden Gangarten sind unbedingt auseinanderzuhalten. Das Zackeln, welches häufig vorkommt, ist sehr schwer zu beseitigen, sobald es zur Gewohnheit geworden ist. Es unterdrückt den langen Schritt und nichts ist für den Reiter nervenangreifender und ermüdender.
Sobald das Pferd in die Hand gestellt ist, wird sein Schritt gezwungenermassen kürzer. Indem sich Kopf und Hals aufrichten müssen und die Stellung des ersteren sich der Senkrechten nähert, lässt das Pferd sich naturgemäss weniger auseinander und richtet sich mehr auf. Ebenso ist es im Trab und Galopp. Das zusammengestellte Pferd ist schöner, aber es gewinnt weniger Boden.