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Warum dieses Schweigen? Glauben sie, den Leser zu erschrecken oder wollen sie glauben machen, dass es keine Kämpfe gibt? Ich weiss es nicht; aber auf alle Fälle scheint es mir wünschenswert, die ganze Wahrheit zu sagen und auf alle Möglichkeiten vorzubereiten, welche während der Dressur sich zeigen können; so dass man nicht überrascht ist, wenn das Tier sich nicht allen Anforderungen unmittelbar willig unterwirft.

Ich habe eine grosse Anzahl Reiter von Namen bei der Arbeit gesehen; alle hatten Kämpfe zu bestehen, Baucher mehr als die anderen, weil er mehr forderte als sie.

Das wahre Reitertalent gipfelt darin, durch Sichanpassen und eine vernünftige Methode so weit zu gelangen, dass man Herr seines Pferdes wird, besonders im Kampf; denn man darf nicht vergessen, das Pferd kämpft immer mehr oder weniger offenbar gegen seinen Reiter in dem Masse, als die Unterweisung unvollständig geblieben ist.

Aber man dringt nicht durch bis zu diesem guten Resultat, ohne vorher diese mehr oder weniger heftigen Kämpfe durchgemacht zu haben. Diejenigen, welche keine Erfahrung in diesen kleinen Reibereien haben, von deren Ausgang die Unterwerfung des Pferdes und dadurch die ganze zukünftige Dressur abhängt, beginnen damit, den Widerstand zuerst herauszufordern und wagen dann nicht mehr, ihn weiter zu bekämpfen. In diesem Falle hat dann das Pferd recht schnell verstehen gelernt, dass es nun selbst Herr über den Reiter geworden ist. Es wird daher, so oft es ihm gefällt, den Widerstand erneuern, welcher ihm so gute Dienste geleistet hat und dank welchen es

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