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sie auch manchmal mit dem Kopf gegen die Wand rennen.

Damit haben wir uns hier aber nicht zu beschäftigen; derartige Tiere, welche einem Leiden verfallen sind, das der Verrücktheit des Menschen entspricht, sind zu jedem Gebrauch untauglich.

Ich habe indessen auch selbst Pferde dressiert oder von anderen Reitern dressieren sehen, welche sozusagen von einer Art Koller erfasst wurden. Das waren aber nur gewalttätige, zu Zornesausbrüchen geneigte Pferde, deren Augen bei dem geringsten Widerstände mit Blut unterliefen; mit einem Wort, sie erschienen nur kollerig. Mit solchen wird man bedingungsweise aber fertig, d. h. wenn man alle Eigenschaften eines guten Reiters besitzt, unter anderen diejenige, in welche alle anderen einbegriffen sind, nämlich: kein Feigling zu sein!

Einige nur in gewissem Grade störrische Pferde können aber auch dressiert werden.

„Gaulois“, ein prächtiges hannoversches Pferd stand in dem Ruf, störrisch zu sein. Ich habe daraus ein ausgezeichnetes Schulpferd gemacht, welches ich mehrere Jahre hindurch geritten habe. Es ist allerdings richtig, dass „Gaulois“, wie viele andere für störrisch gehaltene Pferde, dies nur in der Verteidigung zeigte.

Am meisten überrascht mich, dass von allen Autoren, welche sich über die Reitkunst verbreitet haben, nur wenige über die Kämpfe geschrieben haben, welche man immer mehr oder weniger mit den Pferden zu bestehen hat. Nach Ansicht von vielen unter ihnen müsste der Stallmeister auf Rosen gebettet sein, und sobald dieser nur ihre Lehrmethode befolgen wollte, wäre der Gehorsam jedes Pferdes gesichert.

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