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Die „Pointe“ oder Lançade ist eben ein Luftsprung nach vorwärts, wobei sich die Vorhand viel höher befindet als die Kruppe. Sie ist nicht gefährlich, weil man eben dadurch, dass diese Bewegungen nach vorwärts ausgeführt werden, sehr wenig aus dem Sitz kommt.[1]

Hingegen bringen diejenigen Bewegungen der Widersetzlichkeit, welche von der Nierenpartie und der Hinterhand ausgehen, den Reiter sehr leicht aus dem Sitz. Von wirklichem Steigen kann man erst sprechen, wenn das Pferd mit den Hinterbeinen fest fusst und sich dabei kerzengerade aufrichtet. Diese Widersetzlichkeit, welche zum Überschlagen des Pferdes führen kann, ist die gefährlichste.

In meiner Jugend habe ich, wenn ein Pferd stieg, wohl mit meinen beiden Armen den Pferdehals umfasst, dabei meinen Kopf nach rechts haltend; der Pferdekopf befand sich infolgedessen an meiner linken Schulter. Ich habe aber seither das Unvorteilhafte dieser Stellung erkannt. Zunächst befindet man sich zu weit nach vorn auf dem Halse des Pferdes, wenn es mit der Vorhand wieder zur Erde kommt. Und mehr noch: da man genötigt war, mit der Hand nach-

wirrung anrichten, aber was schadet das! Hat man doch die Hinterhand daran verhindert, festen Fuss zu fassen.

Lässt man den von mir soeben bezeichneten Augenblick verstreichen, dann ist dieser Spornangriff gefährlich, weil er dem Steigen und der Pointe noch grösseren Vorschub leistet.


  1. Bei der Pointe muss der Oberkörper des Reiters sich nach vornüber legen, die Schenkel liegen fest an, die tiefe Hand gibt die Zügel nach (siehe Tafel XXXII). Man sieht zwar auf dem Bilde, dass die Zügel rechtsseitig leicht anstehen; das geschah aber, weil ich gerade in den Rechtsgalopp auf drei Beinen überzugehen versuchte. Bemerke man wohl, dass der linke Trensenzügel völlig lose ist! ↩︎

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