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man muss ihm vielmehr den Kopf ganz geradeaus halten, damit es der Peitschenhilfe allein folgt.
Diese Peitschenarbeit bereitet das Pferd in verständiger Weise darauf vor, später die Schenkel- und Sporenhilfe zu ertragen und zu verstehen; gleichzeitig erlaubt sie, dem Kopf die richtige Stellung zu geben, und stellt eine Geschmeidigkeitsübung dar, welche an sich schon gut und unentbehrlich ist, bevor man zu den seitlichen Biegungen gelangt,[1] mit welchen wir uns späterhin beschäftigen werden.
VII. Das Pferd unter dem Reiter. Die ersten Widersetzlichkeiten und die Mittel, dieselben zu bekämpfen.
Ich habe im vorstehenden Kapitel vorausgesetzt, dass das Pferd, sobald ich mich im Sattel befinde, willig angeht, wenn ich es dazu auffordere. Das ist aber nicht immer der Fall. Man muss also gegen möglichen und selbst wahrscheinlichen Widerstand gerüstet sein.
Baucher vollführte die seitlichen Biegungen, bevor er sein Pferd gelehrt hatte, mit dem Hinterteil auf die Peitschenhilfen nachzugeben; das gibt zu den schlimmsten Unzuträglichkeiten Veranlassung. Wenn man mit den seitlichen Biegungen anfängt, so weicht das Pferd mit der Hinterhand ganz instinktmässig nach derjenigen Seite hin aus, welche der Kopf- und Halsstellung gegenüberliegt. Wenn man den Peitschengehorsam nicht gelehrt hat, wie will man dann ohne Peitsche das Hinterteil wieder an die alte Stelle zurückbringen? ↩︎