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Endlich konnte ich selbständig urteilen und arbeiten; ich beherrschte meine Kunst. Ich konnte über meine Methode selbst die Kritik machen, und ich tat es. Ich sichtete noch einmal alles, unterwarf alles einer Probe in der Reitbahn, putzte aus, veränderte, fügte Neues hinzu.

So erreichte ich es, immer in den Bahnen der alten Meister bleibend, mir eine eigene Methode zu errichten, welche nichts anderes war, als die Weiterentwicklung, als die Vervollkommnung der von den Schöpfern französischer Reitkunst aufgestellten und angewandten Grundsätze. Ohne diese berühmten Lehrmeister wären alle meine Anstrengungen vergeblich geblieben. Wenn ich dem Wissensschatze, welchen jene aufgehäuft haben, ein Teilchen Wahrheit hinzufügen konnte, so bin ich doch, immer ungebunden in meinem eigenen kritischen Urteil, den Lehren jener treu geblieben. Sind sie es doch, denen die Ehre gebührt.

Das grundlegende Prinzip, welches sich aus diesem der Öffentlichkeit unterbreiteten Werke ergibt, besteht darin, das Gleichgewicht und die Leichtigkeit, d. h. die Durchlässigkeit des Pferdes in der Vorwärtsbewegung zu erzeugen, sowie die Triebkraft zu fördern, um durch die geringste Anstrengung die energischsten Wirkungen zu erzielen.

Gleichgewicht durch Aufrichtung des im Genick,

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