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  1. Die senkrecht gestellte Hand kann alle vier Zügel gleichmässig einwirken lassen. (Tafel X, Figur 1.)

  2. Wenn sich der kleine Finger dem Körper des Reiters nähert, wirken beide Kandarenzügel. (Tafel XI, Figur 1.)

  3. Wenn sich der Daumen dem Körper des Reiters nähert, wirken die Trensenzügel. (Tafel XI, Figur 2.)

  4. Wenn die Hand nach rechts überfällt, so dass die Fingernägel nach unten stehen, wirkt der rechte Kandarenzügel. (Tafel XI, Figur 3.)

  5. Wenn die Hand nach links überfällt, so dass die Fingernägel nach oben stehen, wirkt der linke Kandarenzügel. (Tafel XI, Figur 4.)

In dieser Weise genügt eine einfache Bewegung des losen Handgelenks von hinten nach vorn (Tafel XI, Figur 1) und von vorn nach hinten (Tafel XI, Figur 2), sowie eine drehende Bewegung des Handgelenks von links nach rechts, Fingernägel nach unten (Tafel XI, Figur 3) und von rechts nach links, Fingernägel nach oben (Tafel XI, Figur 4), um alle notwendigen Einwirkungen auf das Pferdemaul hervorzubringen.

Die so gehaltenen Zügel haben, soweit es die Hand zulässt, untereinander den grösstmöglichen Spielraum, vorausgesetzt, dass sie in ein und derselben Hand sind. Die Wirkung ist fast dieselbe, als ob sich die Kandarenzügel in der linken, die Trensenzügel in der etwas höher gestellten rechten Hand befinden würden.

Wenn man übrigens beide Hände gebrauchen will, so ist das die einfachste Sache von der Welt; denn die rechte Hand kann die Trensenzügel nehmen oder zurücklegen in die linke Hand, ohne Gefahr für die Kandarenzügel, und selbst ohne dieselben zu berühren, (Tafel X, Figur 2.)

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