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geht, bin ich zufrieden; ich halte die Zügel geteilt und bediene mich bei den ersten Reitversuchen nur der Trense und niemals der Sporen.
Ich reite einigemal rechts und links in der Bahn herum, dabei dem Pferde die möglichste Freiheit lassend; wohlverstanden, wenn es sich nicht widersetzt! Das tut es aber sehr selten, wenn man ihm so gut wie nichts abverlangt.
Wenn das Pferd den Kopf zu tief trägt, suche ich ihm denselben aufzurichten durch kleine, fast unmerkliche Trensenanzüge von unten nach oben und nicht von vorn nach hinten; trägt das Pferd die Nase hoch, so lasse ich die Kandare leicht wirken, aber nur so, dass das Vorschreiten nicht gehemmt wird; bleibt das Pferd aber unter der Einwirkung der Kandare stehen, so gebe ich ganz nach und lege die Schenkel hinter die Gurte. Die Schenkel wirken in diesem Falle, wie es die Peitsche bei der Arbeit zu Fuss tut. Ich beharre hierbei, bis ich das Vorwärtsgehen erlangt habe; mein Hauptziel, welches um jeden Preis erreicht werden muss.
Habe ich es erreicht, so dehne ich es so lange aus, um, wie soeben gesagt, einigemal in der Bahn herumzureiten, dabei immer die richtige Kopfhaltung wahrend, aber sehr leicht und nur so viel, dass das Tier nicht stehen bleibt. Wenn ich nur ein wenig Maultätigkeit erzielt habe, steige ich ab und biege an der Hand das Pferd bis zur Nachgiebigkeit ab. Dann gebe ich einige Rüben[1] und lasse es in den Stall zurückbringen.
Die Rüben müssen der Länge nach zerschnitten werden, niemals rund; so hätten sie die Form des Kehlkopfs und könnten leicht darin stecken bleiben. Ich habe einmal ein ↩︎