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folgerungen, deren Richtigkeit oder Unrichtigkeit mir mehr oder minder schnell durch die Praxis gezeigt wurde.
Dann erhielt ich geregelten Unterricht und durch ihn Methode, welche die Erfahrungen sichtet, diese in Beziehung zu einander bringt und die leitenden Gesichtspunkte heraushebt.
Seitdem tappte ich nicht mehr im Dunkeln. Alles wurde klar, fasslich und natürlich. Man entrollte vor mir ein Gesamtbild von den Wechselwirkungen zwischen Reiter und Pferd, welches mir ermöglichte, alles zu ordnen, zu zergliedern und zu begreifen. Es bedurfte jetzt nur noch des Fleisses. Hatte ich aber einmal mit dem Verstände die Methode erfasst, dann handelte es sich nur noch darum, dieselbe auf Hand und Schenkel zu übertragen, d. h. die Wechselwirkung dieser zum Ausdruck zu bringen. Dem widmete ich beharrlich alle meine Anstrengungen. Alle Halbheit vermeidend, befleissigte ich mich gespannterer Aufmerksamkeit durch ganz besondere Beobachtung aller Geringfügigkeiten und einer feiner durchgeführten Behandlung der praktischen Arbeit, um bei mir diejenige Feinheit des Erkennens aller beabsichtigten Bewegungen und Andeutungen des Pferdes auszubilden, welche erlaubt, augenblicklich, aber massvoll mit Wirkung gegen Wirkung einzugreifen.
Man nennt das „Reitertakt“.