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Kurzum, meine Reitkunst unterscheidet sich gerade dadurch von derjenigen Bauchers, dass ich nur im Vorwärtsgehen arbeite.

Meine erste Unterweisung ist doch das Vorwärtsgehen gewesen.

In seinem „Dictionnaire raisonné d'équitation (1883)" Seite 112 schreibt Baucher: „Während der ersten Unterrichtsstunden ist eine volle halbe Stunde zur Arbeit auf der Stelle zu verwenden; nur während der letzten 5 Minuten wird man das Rückwärtstreten üben."

25 Minuten Arbeit auf der Stelle und 5 Minuten Rückwärtstreten ist meines Dafürhaltens der kläglichste Gebrauch, welchen man von der Unterrichtszeit machen kann. Für die halbe Unterrichtsstunde schlage ich vor: 30 Minuten zur Arbeit im Gange, keine Arbeit auf der Stelle, kein Zurücktreten!

Man wird in der Folge sehen, dass dieser Unterschied in der Lehrmethode sich in der ganzen Dressurarbeit immer wieder vorfindet.

Natürlich bleibt die Biegung nach dem System Baucher bei der Arbeit unter dem Reiter ebenso fehlerhaft, wie bei der Arbeit zu Fuss. Figur 2 der Tafel VII, welche ohne jede Änderung seinem Werk entlehnt ist, gestattet durch Vergleich mit Figur 1, welche die richtige Biegung darstellt, ein Urteil darüber.

Die Figur von Tafel VIII, welche einem kürzlich erschienenen Werke entnommen ist, zeigt, wie man dahin gelangt ist, alle Mängel der schlechten Baucherschen Biegung zu übertreiben. Tiefer Kopf, weitab vom Schwerpunkt und hinter der Senkrechten, das Pferd auf der Schulter ruhend, bereit zur Überzäumung, totes Maul, das Gebiss von oben nach unten und folglich falsch wirkend. — Nichts fehlt im Bilde!

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