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Bei dieser zweifellos etwas rohen, aber merkwürdig vorteilhaften Anleitung habe ich Selbstvertrauen, sicheren Sitz und — möge mir erlaubt sein, es auszusprechen — die Unerschrockenheit, d. h. diejenige Dreistigkeit gewonnen, dem Widerstände meines Pferdes nachdrücklich, aber vernünftig entgegenzutreten. Später erst ist die aus den Erfahrungen gewonnene Arbeit hinzugekommen, mit all den Versuchen, welche sie mit sich bringt: die Nachforschungen, das Herumtappen, die Irrtümer, die nur langsam sich verbessern liessen, die nur schwer wieder zu beseitigenden Fehler, die nutzlosen oder erfolgreichen Anstrengungen, die guten und schlechten Ratschläge, welche man sich in seiner Ratlosigkeit selbst erteilen muss. Alles das sind lange, schwierige Perioden, wobei viele mutlos werden. Und doch ist es eine nützliche Leibes- und Geistestätigkeit, welche die Glieder geschmeidig macht, die Kaltblütigkeit erhält in den tausenderlei unvorhergesehenen täglichen Zwischenfällen, die den Sitz befestigt, und welche schliesslich, ohne etwa schon den „Reitertakt“ zu verleihen, den Reiter dahin führt, sein Pferd zu „fühlen“.

Von da ab fing ich an zu versuchen, mir Rechenschaft über das Geschehene abzulegen, mir zu vergegenwärtigen, was ich denn eigentlich tat. Von da ab datiert mein eifrigeres Studium, das Streben nach grösserer Gründlichkeit und nach oft gewagten Schluss-

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